Interim Management & CRO

Die Situationen, in denen ein Unternehmen die Leistungen von Interim Managern in Anspruch nimmt, sind vielfältig. So kann beispielsweise nach der Trennung von einem Manager ein kurzfristiger Bedarf entstehen, der vorerst nur übergangsweise besetzt wird, bis eine langfristige Lösung gefunden wird. Ein weiteres Beispiel ist der Einsatz in Projekten, welche das bestehende Management nicht neben dem Tagesgeschäft bewältigen kann.

Ein Spezialfall des Interim Managements ist die Stellung eines sogenannten CRO (Chief Restructuring Officer). Ein CRO wird in Krisensituationen in ein Unternehmen berufen, um dort die, in der Regel überlebensnotwendige, Restrukturierung umzusetzen. Besonders in Liquiditätskrisen empfiehlt es sich für Unternehmen einen erfahrenen CRO zur Hilfe zu rufen, der sich auch in insolvenzrechtlichen Themen auskennt.

Ein CRO kann neues Vertrauen bei den Stakeholdern, insbesondere bei Banken und Gesellschaftern, gewinnen. Dazu bringt er einen objektiven Blick auf die Situation im Unternehmen mit, ohne dabei betriebsblind zu sein. Ein wichtiger Punkt für die erfolgreiche Arbeit eines CRO ist, dass er die Mitarbeiter und das Management motiviert und somit in der bestehenden Sondersituation neue Kräfte freisetzt. Durch eine große Unabhängigkeit fällt es einem CRO in der Regel leichter, auch unpopuläre Entscheidungen durchzusetzen ohne dabei in Interessenskonflikte zu geraten.

Ein CRO muss dabei nicht Vollzeit in einem Unternehmen tätig sein. Vielmehr ist es wichtig, dass er die entscheidenden Prozesse rund um die Restrukturierung koordinieren und steuern kann.

Dr. Hans Peter Döhmen war selber langjährig als angestellter Manager tätig und bringt eine vielseitige Sanierungserfahrung mit. Er steht Unternehmen als CRO zur Verfügung. Diese Funktion kann er sowohl aus einer Organstellung (Geschäftsführer oder Vorstand) als auch als Generalbevollmächtigter wahrnehmen.