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4. ESUG Studie von Roland Berger und HgGUR

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Die wichtigsten Erkenntnisse der Befragung von 1.600 Entscheidern (Insolvenzverwalter und -richter, Gläubiger, Manager/CROs,Berater)  mit umfassenden praktischen Erfahrungen mit den ESUG-Reformen stellen wir Ihnen hier gerne vor.

  • 87% haben nun Erfahrungen mit der Einrichtung eines (vorläufigen) Gläubigerausschusses (2012= 25%)  – Erfahrungen mit Eingriffen in die Gesellschafterrechte (z.B. Debt-to-Equity-Swap) haben inzwischen 78% der Beteiligten (2012: 41%)
  • Ca. 93% der Umfrageteilnehmer sehen ihre Erwartungen durch das ESUG zumindest teilweise erfüllt, Die Reformen werden per Saldo zunehmend positiv eingeschätzt
  • Das beteiligte Management hat zunehmend Schwierigkeiten mit den ESUG-Regelungen, vergleichs-weise schwer tun sich auch noch die Insolvenzgerichte aufgrund der fundamentalen Änderungen
  • Im Gegensatz dazu hat sich vor allem die Gläubigerseite mit den ESUG-Regelungen arrangiert, nicht zuletzt auch aufgrund ihrer deutlich gestärkten Position innerhalb der Verfahren
  • Zunehmend kritisch gesehen wird die vorläufige Eigenverwaltung (-14 PP im Vergleich zum Vorjahr). Als gelungenste Neuerung gilt der vorläufige Gläubigerausschuss (+13 PP im Vergleich zum Vorjahr)
  • Die Rechtssicherheit ist bei allen Neuregelungen bis auf den (vorläufigen) Gläubigerausschuss gesunken – Gründe für die Verschlechterung des (vorläufigen) Gläubigerausschuss sind mutmaßlich aktuelle Urteile zu Haftungsthemen
  • Kein weitergehender Standardisierungsbedarf für die §270b InsO Bescheinigung benötigt
  • Hinsichtlich Art und Umfang der Bescheinigung nach §270b InsO ist das Meinungsbild weitgehend stabil. Der IDW S 9 gewinnt bei allen Teilnehmern zunehmend an Bekanntheit
  • Eine gute Vorbereitung der Insolvenzantragstellung in Eigenverwaltung v.a. mit Blick auf das Sanierungskonzept bleibt weiterhin die größte Herausforderung und ist erfolgsentscheidend.
  • Der Anteil der vorläufigen Verfahren, die auch eröffnet werden ist um 9 Prozentpunkte gestiegen

Im 4. Quartal 2016 wird ein Vorschlag der EU-Kommission für eine Erweiterung des Insolvenz-Instrumentariums durch ein vorinsolvenzliches Sanierungs-verfahren erwartet.

  • Als wesentliche Gestaltungselemente für ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren werden die Mehrheitsbindung von finanziellen Restrukturierungsmaßnahmen und die Überwindung von Akkordstörern gewertet
  • Eine Zugangsbeschränkung zu einem vorinsolvenzlichen Verfahren wird als notwendig erachtet
  • Für Zustimmungen zum Plan und/oder Moratorium über Vollstreckungs-maßnahmen wird – u.a. durch den Eingriff in Eigentumsrechte – ein formaler Prozess erwartet/ befürwortet
  • Es wird ein i.d.R. nicht öffentliches Verfahren für erforderlich gehalten, um unkalkulierbaren wirtschaftliche Nachteile zu vermeiden
  • Die geplanten Neuerungen zur Einführung eines vorinsolvenzlichen Sanierungs-verfahrens werden aktuell positiv beurteilt
  • Grundsätzlich wird eine Regelung befürwortet, die das Instrumentarium für eine frühzeitige vorinsolvenzliche Sanierung erweitert, wenn eine Existenz- oder Liquiditätskrise vorliegt
  • Der überwiegende Teil der Befragten erwartet eine höhere Akzeptanz dieses Verfahrens gegenüber den ESUG-Reformen aufgrund des fehlenden Stigmas der Insolvenz und des damit potentiellen leistungswirtschaftlichen Schadens (v.a. Kaufzurückhaltung bei B2C-Geschäften)

Wir beraten Sie umfassend zu den Möglichkeiten und Chancen, welche sich durch die ESUG-Modernisierung eröffnet haben und zeigen Ihnen worauf es zu achten gilt.

Unternehmensberatung in der Zukunft – Working Capital Optimierung 2.0

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Die Hauptansatzpunkte zur Optimierung des Working Capital liegen in der Minimierung der Kapitalbindung im Umlaufvermögen (Vorräte und Forderungen) und in der Maximierung der Lieferantenfinanzierung. Die sich daraus ergebenden typischen Wirkungen einer Working Capital Optimierung sind:

  • Hohe freisetzbare Liquidität in den Forderungen und Beständen
  • Rentabilitätserhöhung
  • Freisetzung von Kapital für Investitionen
  • Optimierung von internen Prozessabläufen
  • Identifizierung externer, das Working Capital belastende Faktoren
  • Identifizierung von Soll/Ist-Abweichungen bei den Working Capital-Zielen
  • Erkennung von Veränderungen in verschiedenen Reportingsegmenten (Buchungskreis, Region, Verantwortlicher, Marktmacht, Kunde/Lieferant, etc.)

Working Capital Management ist ein stetiger Prozess, welcher laufend optimiert werden muss. Dabei hilft Ihnen die döhmen consulting gmbh in Zusammenarbeit mit der ConSource AG, Essen, anhand einer neu entwickelten Software, dem sog. „Working Capital Explorer®“. Dieser eröffnet einen unmittelbaren Blick auf die zentralen Prozesse „Order-to-Cash“, „Forecast-to-Fulfil“ und „Purchase-to-Pay“ in Ihrem Unternehmen. Durch seine webbasierte Anwendung erlaubt er Ihnen einen Nutzerzugriff zu jeder Zeit und von jedem Ort. Dabei lassen sich Einflüsse auf die Veränderung des Working Capital bis auf die Ebene des Einzelbelegs bzw. des Vorratsartikels zurückverfolgen. Dies ermöglicht Ihnen eine zielgerichtete und nachhaltige Steuerung des Working Capital in allen relevanten Unternehmensbereichen. Er ist einfach und intuitiv zu bedienen und plattform-unabhängig durch die Verarbeitung von Transaktionsdaten aus jedem ERP-System.

Der „Working Capital Explorer®“ ermöglicht ein „state of the art-Management“ des Working Capital in allen relevanten Unternehmensbereichen. So können etwa Optimierungspotenziale in der Lagerhaltung oder dem Forderungsmanagement ermittelt oder Schwachstellen im Management der Kreditoren festgestellt werden. Die aus der gewonnenen Transparenz abgeleiteten Maßnahmen führen regelmäßig zu verbesserten Bilanzkennzahlen – ein großer Vorteil z.B. im Dialog mit Banken, Investoren oder innerhalb eines Konzernverbunds. Durch die gesteigerte Liquidität und den sich daraus ergebenen geringeren Finanzierungskosten wird „ganz nebenbei“ auch noch der Unternehmenswert erhöht.

Mit der Software automatisieren Sie die Analyse des Working Capital und erhalten Empfehlungen für eine gezielte und nachhaltige Steuerung. Schnell und übersichtlich werden Antworten auf folgende zentrale Fragen geliefert:

  • Sind die Kennzahlen, mit denen die Liquiditätsbindung bislang gemessen wird, die richtigen Messgrößen, um Ihr Working Capital zu steuern?
  • Welche realistischen Optimierungspotentiale bestehen?
  • Welche Prozesse müssen analysiert und dauerhaft verändert werden?
  • In welchen Abteilungen sind Prozessanpassungen vorzunehmen?
  • In welcher Form sind die Prozessverantwortlichen in die Working Capital-Steuerung einzubeziehen?
  • Trägt die derzeitige Incentivierung der Prozessverantwortlichen zur Zielerreichung bei?

Der unmittelbare Nutzen durch den „Working Capital Explorer®“:

  • Zeitgewinn durch schnelle Analysen und automatische Generierung eines Reportings
  • Sicherheit durch belastbare Analysen auf Basis echter Unternehmensdaten
  • Eindeutigkeit durch maximale Transparenz bis auf Belegebene
  • Klarheit durch eindeutige Zuordnung der Verantwortlichkeiten
  • Unabhängigkeit durch web-basierte Anwendung
  • Nachhaltigkeit durch permanentes Controlling der Prozesse
  • Kostenersparnis durch günstige Lizenzgebühren und Baukastenprinzip
  • Kostentransparenz durch klare Preisgestaltung

Die döhmen consulting hat die Erfahrung gemacht, dass im Working Capital hohe Liquiditätsreserven liegen – oft sind es 20 – 30 Prozent des im Nettoumlaufvermögen gebundenen Kapitals. Nutzen Sie diese Liquidität und steigern Sie Ihren Unternehmenswert, die döhmen consulting unterstützt Sie dabei! Neben der Erarbeitung eines maßgeschneiderten und wirkungsvollen Working Capital Management helfen wir Ihnen nach der der Implementierung des „Working Capital Explorer®“ die richtigen Schlüsse aus dessen Analyse-Ergebnissen zu ziehen.

Die Technologieunternehmen von morgen – Drehbuch für nachhaltiges Wachstum

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In dieser breit angelegten Studie unseres Mitgesellschafters Warth & Klein Grant Thornton wird gezeigt wie strukturelle, technologische Veränderungen  weitreichende Umwälzungen in der globalen Technologie-, Medien- und Telekommunikationsindustrie nach sich ziehen.

Neue Technologien unter anderem im Bereich des Internet der Dinge eröffnen schnell wachsenden Unternehmen kurzfristig weitere Potenziale. Einige dieser Unternehmen werden zu Branchenführern aufsteigen – die Xiaomis und Ubers von morgen. Viele mehr werden scheitern – entweder weil ihr Angebot nicht differenziert genug ist, oder weil ihr Management die falschen Weichen für die Zukunft gestellt hat.

Lesen Sie was für das Unternehmen der Zukunft wichtig wird bevor das Unternehmen zur Vergangenheit gehört.

Digitaler Wandel und digitale Strategie

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Jeder spricht von Industrie 4.0 oder Handel 4.0 – also der digitalen Revolution, aber entscheidender als Reden ist konsequentes Handeln. Wie stellen sich Unternehmen auf diesen Wandel ein?

Innerhalb der letzten Jahre haben sich die Kundenbedürfnisse und die Anforderungen an Unternehmen stark verändert. Hierauf muss seitens der Unternehmen reagiert werden, und zwar im Hinblick auf das heutige Geschäftsmodell, das aktuelle Wettbewerbsumfeld und bestehende Prozesse und Strukturen.

Die Unternehmensleitung muss sich für die Herausforderung der Digitalisierung wappnen, die alles bisher Gekannte in den Hintergrund drängt. Sie  muss sich mehr denn je die Frage stellen, wo das Unternehmen in Zukunft stehen und die Alleinstellungsmerkmale liegen sollen. Sind letztere durch den digitalen Fortschritt gefährdet, muss über ein neues Geschäftsmodell, neue Arbeitsprozesse und neue Hierarchien und Organisationen nachgedacht werden. Das Management muss sich auf einen Wandel einlassen und mit alten Gewohnheiten brechen. Dies stellt einen schwierigen Veränderungsprozess dar, da in der menschlichen Natur eher das lineare Denken vorherrscht, die Digitalisierung hingegen exponentiell voranschreitet.

döhmen consulting unterstützt Unternehmen dabei, ihre digitale Strategie zu entwickeln und umzusetzen. Sprechen Sie uns an!

IBR Growth Barometer Tool – Ermitteln Sie das Wachstumspotenzial eines Unternehmens

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Unsere Mitgesellschafter Warth & Klein Grant Thornton hat ein Tool entwickelt mit dem Sie in wenigen Minuten und das Wachstumspotential jedes Unternehmens bestimmen können. Dabei spielt es keine Rolle aus welcher Branche es stammt, in welcher Region es zu Hause ist und welcher Größe es besitzt.

Probieren Sie es aus!

http://www.grantthornton.global/ibr-growth-barometer

Top Aufgaben deutscher CFOs 2016

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welche Themen haben bei CFOs 2016 Priorität, welche Aktivitäten planen sie und wo sehen sie noch Verbesserungspotential?

Passend zum Jahreswechsel bietet der CFO Survey von Deloitte Einblicke in die Erwartungen von CFOs deutscher Großunternehmen und das Operations-Effizienz-Radar  von Roland Berger und dem Internationalen Controller Verein (ICV) zeigt die größten Herausforderungen für CFOs im nächsten Jahr.

Im CFO-Survey wird nach der CFO-Agenda für 2016 gefragt. Man kommt zu dem Ergebnis, dass die Optimierung von Planung und Forecasting und eine stärkere Positionierung des Finanzbereichs als Business Partner mit Abstand die Bereiche sind, in denen man den größten Handlungsbedarf sieht. Insbesondere der Punkt einer Optimierung von Planung und Forecasting bildet einen wichtigen Baustein für die langfristige Bestandssicherung eines Unternehmens. Auf dieser Grundlage kann eine drohende Zahlungsunfähigkeit oder eine Überschuldung frühzeitig vom Management identifiziert werden und somit rechtzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Der Operations-Effizienz-Radar zeigt die Felder mit dem größten Verbesserungsbedarf für CFOs auf. Rund die Hälfte aller CFOs sieht einen Verbesserungsbedarf im Bereich des Working Capital Management. Das Ziel der Sicherstellung von liquiden Mitteln in ausreichender Höhe zu jeder Zeit kann durch eine optimierte Lagerhaltung und Produktpalette und vor allem über ein optimiertes Forderungs- und Kreditorenmanagement erreicht werden.

Die döhmen consulting verfügt über umfassende Expertise auf diesen Gebieten und hilft Ihnen bei der Planung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen.

Investorenprozess bei Strauss Innovation erfolgreich abgeschlossen

Für die Handelskette Strauss Innovation wurde eine neuer Investor gefunden. Die Deutsche Mittelstands Holding (DMH) führt seit dem 2. November 2015 insgesamt 55 der zuletzt 77 Filialen, den Onlineshop sowie Teile der Verwaltung in Langenfeld fort. Dr. Hans Peter Döhmen führte das Unternehmen seit Anfang 2014 als Sanierungsgeschäftsführer durch eine umfassende finanzielle und operative Restrukturierung.

Das Geschäftsführermandat wurde nun in Abstimmung mit den Käufern zum Closing niedergelegt. Dr. Döhmen wird nun noch den Insolvenzverwalter bei der weiteren Abwicklung des Verfahrens und der Übergabe an den Käufer unterstützen. Darüber hinaus wird er sich jetzt wieder verstärkt auf neue Projekte der döhmen consulting gmbh und deren eigener Weiterentwicklung konzentrieren.