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Ideen zur Zukunft des Handels –
Teil 2

In der heutigen Ausgabe erfahren Sie etwas über die Tendenzen im Food- und Non-Food-Handel, eine mögliche Renaissance des „Ladens um die Ecke“ und das Einkaufsverhalten des modernen Kunden.

Wie sich der stationäre Handel der Zukunft entwickelt, ist umstritten. Sicher ist allerdings, dass über das Internet nicht alles verkauft wird, auch in der Zukunft nicht. Nach dem Handelsexperten Professor Gerrit Heinemann werden auch in zehn Jahren noch Lebensmittel zu 90% im stationären Handel verkauft. Daher muss bei der Frage, ob und wie der stationäre Handel noch zukunftsträchtig ist, klar zwischen Food- und Non-Food-Handel unterschieden werden. Für nicht mehr mobile Kunden vor allem in ländlichen Regionen gilt für Händler das Motto: Wenn der Kunde nicht kommt, kann der Lieferant den Weg auf sich nehmen. So muss in diesen Fällen der Food-Handel das Nahversorgungsgeschäft mit einem entsprechenden Lieferdienst übernehmen. Händler von Non-Food-Waren haben diesen Veränderungsprozess bereits bewältigt. Viele Händler verkaufen bereits heute nur noch online ihre Waren. Im Modegeschäft wird bspw. jeder vierte Euro über das Internet verdient, Tendenz steigend. Ebenfalls werden die Produktgruppen Spielwaren, Medien, Bücher und Unterhaltungselektronik zu mehr als 40% über das Internet verkauft.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC zum Thema „Einkaufsverhalten – Von A wie Amazon bis Z wie Zustellung“ prophezeit einen frischen Aufwind für den stationären Handel. Denn der Anteil der Verbraucher, die mindestens einmal pro Woche im Laden um die Ecke einkaufen, hat sich in den letzten drei Jahren wieder erhöht: von 46% im Jahr 2016 auf 59% im Jahr 2018. Damit kann in Deutschland der höchste Anstieg festgestellt werden. Der europäische Durschnitt liegt bei 43%. Es kaufen insbesondere jüngere Konsumenten, im Alter von 18 Jahren bis 24 Jahren, gern und häufig im stationären Geschäft ein. Speziell in Deutschland besuchen 61% der jüngeren Konsumenten einmal in der Woche ein Geschäft vor Ort.

„Das neue Einkaufsverhalten ist hybrid“ sagt Benjamin Brüser, Gründer von „Emmas Enkeln“. Der Supermarkt Emmas Enkel verfolgt mit seinem Tante-Emma-Laden-Konzept das Ziel, dem Kunden eine Wohlfühlatmosphäre mit persönlicher Beratung und Service von Mensch zu Mensch zu bieten. Gleichzeitig bietet er den Kunden aber auch an, die Lebensmittel online zu bestellen und sich nach Hause liefern zu lassen. Nach Brüser möchte der Kunde im Geschäft zum Kauf verführt werden. Online möchte er möglichst einfach sein Wunschprodukt aussuchen und bezahlen.

Der Kunde von heute kauft online und auch stationär. Er möchte ausgezeichneten Service und ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, muss ein Händler von heute auf mehreren Vertriebskanälen vertreten sein. Eine Onlinepräsenz soll die Aufmerksamkeit des Kunden erregen und durch das Schaffen von Emotionen im Gedächtnis bleiben, muss jedoch nicht zwangsläufig einen eigenen Onlineshop beinhalten. Der eigentliche Verkauf erfolgt dann wieder an der klassischen Ladentheke.

Im nächsten Teil möchten wir Ihnen einige Innovationen und innovative Geschäftsmodelle vorstellen, welche die Zukunft des Handels beeinflussen können.

Quellen:
IHK Magazin
PwC Studie

Ideen zur Zukunft des Handels

In unserer Reihe zum Thema „Ideen zur Zukunft des Handels“ möchten wir in den nächsten Wochen aktuelle Entwicklungen und Trends des Handels aufzeigen. In diesem Teil berichten wir über eine der aktuellen Entwicklungen im Einzelhandel und möchten anhand eines Beispiels zeigen, wie sich ein Unternehmen, aufgrund eines sich verändernden Marktumfeldes, an die Zukunft anpassen muss.

Das Bezahlen mit Bargeld im Supermarkt um die Ecke gehört unlängst der Vergangenheit an. Viele Menschen bezahlen Ihre Einkäufe mit der EC- oder Kreditkarte. Diese Bezahlung wird als „kontaktbehaftet“ bezeichnet, da der Kunde über das Kartenlesegerät seine PIN eingeben muss. Inzwischen haben die Sparkassen zur Verringerung der benötigten Zeit beim Bezahlvorgang mit Karte bundesweit alternativ das „kontaktlose“ Zahlen eingeführt – dabei muss die Karte nicht mehr in das Lesegerät gesteckt werden, sondern kann einfach davorgehalten werden. Das kontaktlose Bezahlen von Kleinbeträgen unter 20 Euro mit der EC-Karte dauert im Schnitt nur 10 bis 12 Sekunden, da hierbei nicht einmal mehr die PIN eingegeben werden muss. Ein kontaktbehafteter Zahlvorgang dauert zum Vergleich etwas mehr als 20 Sekunden. Derzeit stellen etwa zwei Drittel aller Handelsunternehmen, die mindestens 30 Millionen Euro im Jahr umsetzen, die etwa 300 bis 400 Euro teuren Lesegeräte zur Verfügung.
Der Verzicht auf die Eingabe der PIN beim kontaktlosen Zahlen bietet zwar nur einen geringen Zeitvorteil, könnte den Kunden aber dadurch zu einem Kleineinkauf locken. Technische Innovationen wie diese sollen zeigen, in welche Richtung sich der Handel in der Zukunft entwickelt. Neben Ideen, die den stationären Handel verbessern sollen, werden ebenfalls Ideen und Geschäftsmodelle entwickelt, die das Internet mit einbeziehen. Das Internet nimmt einen immer größeren Stellenwert ein und bietet dem Handel neue vielfältige Möglichkeiten der Kundenansprache.

Allein in NRW wird jeder zehnte Euro inzwischen über das Internet umgesetzt und bis 2020 ist ein Anstieg auf mehr als 20% prognostiziert. Durch Veränderungen innerhalb der Kundschaft sehen sich die Händler gezwungen, ihre Verkaufsstrategien anzupassen. Eines der meist genannten Beispiele hierfür ist das Kataloggeschäft der Versandhändler. Einst galten diese als Vorreiter des Homeshoppings. Heute ist das Kataloggeschäft fast vollständig durch den Onlinehandel abgelöst worden. Der Versandhändler Otto hat die Bedürfnisse der Kunden frühzeitig erkannt und ist dem Trend des Onlinehandels gefolgt. Das Unternehmen hat den Wandel vom ehemaligen Kataloghändler zum heutigen Onlinehändler geschafft und erwirtschaftet knapp 90% des Umsatzes über das Internet. Damit zählt Otto zu einem der größten Onlinehändler in Deutschland. (Platz 1: Amazon mit 8,8 Mrd. Euro, Platz 2: Otto mit 2,9 Mrd. Euro, Platz 3: Zalando mit 1,2 Mrd. Euro).

Im nächsten Teil dieser Reihe berichten wir Ihnen über das Einkaufsverhalten des modernen Kunden, einen frischen Aufwind des stationären Handels und darüber wie sich der Food- und Non-Food-Handel in der Zukunft entwickeln.

Quellen: IHK-Magazin „Handeln für die Zukunft“
OTTO Zahlen, Daten & Fakten: OTTO
Ranking Top100 Online-Shops: Statista

Neufassung des IDW S 6 veröffentlicht – kürzer, schlanker und konkreter

Der IDW S6 gilt als branchenweiter Standard für die Erstellung von Sanierungsgutachten und macht die Anforderungen daran deutlich. Dieser wird verwendet, um die Lage von sanierungsbedürftigen Unternehmen nach einem einheitlichen Maßstab zu bewerten. Mit der kürzlich veröffentlichten Neufassung des IDW S6 wurden die Anforderungen an die Erfahrungen der Vergangenheit und an die Herausforderungen der Zukunft angepasst. Im Vergleich zur alten Fassung ist die Neue kürzer, schlanker und bietet mehr Raum für kleine Unternehmen. Das Ausmaß der Analyse und die Berichterstattung zu den einzelnen Anforderungen an Sanierungsgutachten sind an die Komplexität des Unternehmens anzupassen. Somit können der Aufwand und die damit einhergehenden Kosten im Rahmen der Erstellung eines Gutachtens geringer ausfallen. Der Standard erleichtert damit kleineren Unternehmen den Zugang zu S6-Gutachten.

Nur Aspekte, die eine tatsächliche Rolle bei der Krise eines Unternehmens spielen, sollen in der Zukunft von Sanierungskonzepten behandelt werden und nicht wie bisher eine breite Anzahl nicht relevanter Faktoren.

Der IDW S 6 stellt die Weichen für die Zukunft

Auch das Thema Digitalisierung wird nun in der Neufassung stärker behandelt. Eine Digitalisierungsstrategie ist für Unternehmen in der heutigen Zeit besonders wichtig und kann zum erfolgreichen Bestehen am Markt beitragen. Neben den langfristigen Zielvorstellungen und Grundstrategien für das sanierungsbedürftige Unternehmen, ist auch die digitale Strategie auf Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu prüfen.

Wirtschaftliches Eigenkapital kann in der Zukunft bei der Beurteilung über die Sanierungsfähigkeit eines Unternehmens berücksichtigt werden. Qualifizierte Rangrücktrittserklärungen stärken zwar das wirtschaftliche, nicht aber das bilanzielle Eigenkapital. Denn diese können in der Handelsbilanz nicht berücksichtigt werden. Nun wurde in der Neufassung eine Ausnahmeregelung verankert, die es erlaubt wirtschaftliches Eigenkapital zu berücksichtigen, bis ein angemessenes Eigenkapital erreicht wird.

Dagegen bleibt die Forderung nach angemessener Rendite unverändert und fest im Standard verankert. Auch weiterhin muss für die Sanierung eines Unternehmens die Wiederherstellung der Rentabilität der unternehmerischen Tätigkeit gegeben sein, damit das Unternehmen aus eigener Kraft im Wettbewerb existieren kann. Lediglich bei den Anforderungen an die Beurteilung der Refinanzierungsfähigkeit hat der IDW seine Ansprüche gelockert. Demnach kann die Angemessenheit einer Rendite in der Zukunft auf verschiedene Arten bewertet werden. Denkbar sind neben der Branchenüblichkeit auch andere Indikatoren wie ein Investmentgraderating oder auch das Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zum EBITDA.
Quelle: finance-magazin, 8. August 2018

Eine D&O-Versicherung schützt Geschäftsführer nicht vor der Haftung von rechtswidrig geleisteten Zahlungen gemäß § 64 GmbHG

In einem Grundsatzurteil vom 20 Juni 2018 entschied das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf, dass der Versicherungsschutz einer D&O-Versicherung nicht den Anspruch einer insolvent gewordenen Gesellschaft gegen ihren versicherten Geschäftsführer auf Ersatz insolvenzrechtswidrig geleisteter Zahlungen der Gesellschaft gemäß § 64 GmbHG deckt. Weiterlesen

Zahl der Unternehmensinsolvenzen weiter rückläufig – Schaden für die Gläubiger nimmt jedoch zu

Die Wirtschaftskanzlei Creditreform meldet am 27.06.2018, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im ersten Halbjahr 2018 weiter rückläufig ist. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2017 haben 3,3% weniger Unternehmen den Gang zum Amtsgericht beschritten. Als Gründe dafür führt die Creditreform das anhaltende Wirtschaftswachstum in Deutschland, sowie die weiterhin günstig bleibenden Finanzierungsbedingungen für Unternehmen an. Weiterlesen

Großekathöfer Convenience Food GmbH: Eröffnung des Insolvenzverfahrens konnte vermieden werden

 

Wie bereits am 22. Januar 2018 berichtet, wurde Herr Dr. Hans Peter Döhmen am 15. Januar 2018 im Rahmen einer vorläufigen Eigenverwaltung als Sanierungsgeschäftsführer bzw. Chief Restructuring Officer (CRO) der Großekathöfer Convenience Food GmbH, Gütersloh, bestellt.

Der geschäftsführende Gesellschafter,  Herr Markus Großekathöfer, und Herr Dr. Hans Peter Döhmen, haben am Donnerstag, den 29. März 2018 beim Amtsgericht Bielefeld den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zurückgenommen, nachdem ein Investor für das Unternehmen gefunden und Stundungsvereinbarungen mit den wesentlichen Gläubigern abgeschlossen wurden. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft konnte damit vermieden werden.

Seit Eröffnung des vorläufigen Eigenverwaltungsverfahrens konnte der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt fortgeführt werden. Gleichzeitig wurde mit Hochdruck an einer Sanierung des Unternehmens gearbeitet. Hierbei gelang es u.a. – trotz des Insolvenzantragsverfahrens – nicht nur die bestehenden Kundenbeziehungen aufrecht zu erhalten, sondern sogar auszubauen. Das war die Grundlage dafür, den unerwarteten Umsatzrückgang im zweiten Halbjahr 2017, der zu der wirtschaftlichen Krise des Unternehmens führte, zu stoppen. Auch sämtliche Lieferanten haben in dieser Zeit der Großekathöfer Convenience Food GmbH die Treue gehalten. Die Tatsache, dass in dieser Phase namhafte Neukunden akquiriert werden konnten, erforderte – bei gleichzeitiger Umstellung der Zahlungskonditionen der Lieferanten auf Vorkasse – zusätzliche Liquidität. Diese konnte dank des Abschluss eines Factoringvertrages beschafft werden.

Schon früh im Verfahren war absehbar, dass ohne einen Investor eine nachhaltige Sanierung des Unternehmens nicht möglich sein würde. Schlussendlich gelang es, mit einem industriellen Investor kurzfristig vertragliche Regelungen zu treffen, den Insolvenzantrag am 29. März 2018 zurückzunehmen und somit eine Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu vermeiden. Eine weitere Voraussetzung für diesen äußerst seltenen Schritt war der Abschluss von Stundungsvereinbarungen mit allen wesentlichen Gläubigern. Der Investor wollte sich nur vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens engagieren. Dank des neuen Factoringpartners stand auch genügend Liquidität zur Verfügung, um das vorläufige Verfahren durch eine revolvierende Insolvenzgeldvorfinanzierung mit der Bundesagentur für Arbeit um einen Monat zu verlängern. Dadurch konnte dem Investor überhaupt die für die Verhandlung mit den Gläubigern erforderliche Zeit eingeräumt werden.

In den nächsten Wochen wird an der Umsetzung aller noch erforderlichen Maßnahmen gearbeitet, um die Umstrukturierung erfolgreich abzuschließen.

Herr Markus Großekathöfer wird weiterhin als geschäftsführender Gesellschafter an Bord bleiben. Ein Arbeitsplatzabbau war während des vorläufigen Eigenverwaltungsverfahrens nicht erforderlich. Zwei wesentliche Prämissen der Sanierung konnten damit erfüllt werden.

Unser Team wächst

Seit dem 16. Februar 2018 verstärkt Dominik Zuhorn unser Team als Senior Manager. Der erfahrene Berater und Projektmanager wird ab sofort in unseren Mandaten eingesetzt.

Zuletzt war der Düsseldorfer für eine auf Strategieberatung spezialisierte Beratungsgesellschaft als Management Consultant tätig. In seiner Anstellung beschäftigte er sich vor Allem mit der Beratung von Unternehmen bei komplexen (Investitions-) Entscheidungen mit erheblichen Unsicherheiten (z.B. Ölpreis, Zulassung von pharmazeutischen Produkten etc.), insbesondere in der Chemie-, Pharma-, Öl- und Gasindustrie. Außerdem war er für die Implementierung von Entscheidungsprozessen und -methoden bei seinen Projekten verantwortlich. Davor war er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers als Senior Consultant tätig. In seinem Aufgabenbereich lagen unter anderem die Bewertung von Unternehmen und Anlagegütern, Finanzmodellierung, Businessplanerstellung sowie Plausibilitätsprüfung erstellter Planungsmodelle.

Während seiner Studienzeit an der ESCP Europe konnte Herr Zuhorn mehrere Abschlüsse im Ausland erwerben. Dazu zählen der Master of Science in International Management an der City University London, Máster Europeo en Administración y Dirección de Empresas an der Universidad Carlos III in Madrid und ein Diplôme de Grande École an der ESCP Europe in Paris. Weitere Fortbildungen und Abschlüsse im Bereich der strategischen Entscheidungsfindung folgten an der Stanford University in Pablo Alto, Kalifornien.

Wir freuen uns sehr Herrn Zuhorn in unserem Team begrüßen zu dürfen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Großekathöfer Convenience Food GmbH: Eigenverwaltungsverfahren mit Zielsetzung Sanierung beantragt

Mit Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgericht – Bielefeld vom 12. Januar 2018 wurde das vorläufige Eigenverwaltungsverfahren über das Vermögen der Großekathöfer Convenience Food GmbH, Gütersloh, angeordnet. Das Verfahren wird von Herrn Dr. Döhmen als Chief Restructuring Officer (CRO) begleitet. Ziel des Verfahrens ist die Sanierung und langfristige Restrukturierung des Unternehmens.

Der Hersteller von tiefgekühlten Backwaren ist ein seit 1995 geführtes Familienunternehmen. Zu den Produkten gehören neben Plunder- und Blätterteigen auch herzhafte und süße Produkte als Snacks, Strudel, Plunder, Minis und sonstige Spezialitäten. Die Großekathöfer Convenience Food GmbH beschäftigt zum Stichtag insgesamt 77 Mitarbeiter und produziert in zwei Werken.

Die ausführliche Pressemeldung finden Sie hier.

Vortrag zum Thema
„Erfolgsfaktoren der Vergangenheit – Geschäftsmodelle für die Zukunft?“

Am 28. November 2017 hielt Dr. Hans Peter Döhmen im Rahmen der Veranstaltung „ATN in Kontakt“ in den Räumlichkeiten der ATN Rechtsanwälte in Wuppertal einen Vortrag zum Thema „Erfolgsfaktoren der Vergangenheit – Geschäftsmodelle für die Zukunft?“. Dabei ging es um die Zukunftstauglichkeit von bestehenden Geschäftsmodellen. Anhand einiger Beispiele zeigte er den Erfolg und Misserfolg verschiedener Unternehmen in der Vergangenheit auf und verdeutlichte wie wichtig eine zukunftsorientiert Geschäftsmodellentwicklung ist. Die entsprechende Präsentation haben wir Ihnen zum Download bereitgestellt.

Download: Erfolgsfaktoren der Vergangenheit – Geschäftsmodelle für die Zukunft?

Übernahme der Klenk Holz AG

Nachdem das Bundeskartellamt sowie die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde der Übernahme der Klenk Holz AG von der Carlyle Gruppe durch die Binderholz Gruppe zugestimmt haben, konnte der Verkaufsprozess Anfang November abgeschlossen werden. Die neue Eigentümerin ist bekannt für die Herstellung von Massivholzprodukten und ihre innovative Baulösungen. Die Klenk Holz AG wurde 1904 gegründet und beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von ca. 400 Mio. Euro zählt sie zu einem der führenden Säge- und Holzverarbeitungsunternehmen in Europa.

2014 wurde die Klenk Holz AG im Rahmen eines umfangreichen Sanierungs- und Restrukturierungsprozesses an die globale Private-Equity-Gesellschaft Carlyle Group verkauft, wir berichteten. Dr. Hans Peter Döhmen war seit Oktober 2012 CRO der Klenk Holz AG. In dieser Funktion verantwortete er neben der operativen Restrukturierung insbesondere die Vorbereitung und Begleitung Verkaufsprozesses an die Carlyle Group. Nach erfolgreichem Abschluss des Verkaufsprozesses und Überleitung seiner Aufgaben auf das neue Management beendete er sein Engagement Anfang Oktober 2013. Über die positive Entwicklung der Klenk Holz AG freut sich die döhmen consulting gmbh sehr.

Wir wünschen allen Lesern schöne Festtage und einen erfolgreichen Start ins kommende Jahr.